Gymnasium Oberwil
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Berechnung der Maturitätsnoten

Maturitätsnoten

In jedem Maturitätsfach ist der berechnete Mittelwert anschliessend auf die nächstliegende ganze oder halbe Maturitätsnote auf- oder abzurunden. Liegt der Mittelwert genau in der Mitte zwischen einer ganzen und einer halben Note, ist er aufzurunden. Die Berechnung sieht wie folgt aus:

Fächer mit einer Abschlussprüfung: Die Maturnote setzt sich aus Erfahrungs- und Prüfungsnoten zusammen. Jede zählt dabei 50% im Maturzeugnis

Fächer ohne Abschlussprüfung: Die Maturnote entspricht im Allgemeinen der letzten Zeugnisnote. (Abweichungen siehe unten).

 

In den Schwerpunktfächern der Profile A, B und M wird der Mittelwert der Teilnoten berechnet (vgl. Kapitel „Schwerpunktfachprüfung in den Profilen A, B und M“).

Prüfungsnoten

Die Leistungen in den Prüfungen werden in ganzen und halben Noten ausgedrückt. Die Prüfungsnote ist der nicht gerundete, arithmetische Mittelwert der einzelnen Prüfungsteile.

Erfahrungsnoten

Die Erfahrungsnote in einem Fach entspricht folgenden Noten:

 

- falls ein abgeschlossenes Fach als Wahlkurs weitergeführt wurde: die Zeugnisnote des Wahlkurses

 

- falls ein bis zum Ende der Schulzeit geführtes Fach als Wahlkurs belegt wurde: die letzte Zeugnisnote

des Fachs und die Zeugnisnote dieses Wahlkurses

 

- im Ergänzungsfach: die Zeugnisnote des Ergänzungsfaches

 

- in allen andern Fällen: die letzte Zeugnisnote

Besonderheiten

 
Die vielfältigen Wahlmöglichkeiten bringen mit sich, dass sich die Noten für das Maturzeugnis in jedem Einzelfall wieder anders berechnen. Vor allem die Wahl des WK und des EF sowie das gewählte SPF haben einen grossen Einfluss auf die Berechnungen der Maturnoten, weshalb in diesem Kapitel auf die Besonderheiten hingewiesen wird. Für alle Tabellen in diesem Kapitel sind die folgenden Abkürzungen von Bedeutung:

 

Z4: Zeugnisnote Klassenunterricht 4. Jahr

PS: Maturprüfung schriftlich

WK. Zeugnisnote WK

PM: Maturprüfung mündlich

EF: Zeugnis EF

 

 

 

 

 
   

 

 
  

 

 

 

Einfluss des EF auf das Maturzeugnis

Der Einfluss des EF auf das Maturzeugnis hängt davon ab, ob das EF als 5. Prüfungsfach gewählt wird oder nicht.

Dabei gilt folgende Berechnungsgrundlage: 

EF / E

EF als 5. Prüfungsfach

E als 5. Prüfungsfach1

EF

EF + ((PS + PM) / 2) / 2

EF

E

Z 4

Z4 + ((PS + PM) / 2) / 2

1   Falls der WK dem Fach E zugeordnet worden ist, so findet die mündl. Prüfung im WK und die schriftl. Prüfung im Klassenverband statt.

Bestehensnormen

Die Prüfung im Schwerpunktfach (SPF) in den Profilen A, B und M setzt sich aus zwei Teilen zusammen, die zwei Fächern zugeordnet sind (vgl. Tabelle unten):

 

Profil A: Im Profil A wird entweder AM oder P mündlich, das andere Fach entsprechend schriftlich geprüft. Die Erfahrungsnote von AM bzw. P wird mit der jeweiligen Prüfungsnote gemittelt, so dass je eine Teilnote in AM und P entsteht. Das gerundete Mittel der beiden Teilnoten ergibt die Maturnote im SPF. Unabhängig davon zählt die Note des 3. Jahres als Erfahrungsnote im Grundlagenfach und wird entsprechend ins Maturzeugnis aufgenommen (siehe Kapitel „Übersicht aller Profile und Fächer“).

 

Profil B: Im Profil B wird entweder B oder C mündlich, das andere Fach entsprechend schriftlich geprüft. Die Erfahrungsnote von B bzw. C wird mit der jeweiligen Prüfungsnote gemittelt, so dass je eine Teilnote in B und C entsteht. Das gerundete Mittel der beiden Teilnoten ergibt die Maturnote im SPF. Unabhängig davon zählt die Note des 3. Jahres als Erfahrungsnote im Grundlagenfach und wird entsprechend ins Maturzeugnis aufgenommen (siehe Kapitel „Übersicht aller Profile und Fächer“).

 

Profil M: Im Profil M wird sowohl Musiklehre (ML) als auch Instrumentalvorspiel (IN) geprüft. Die Erfahrungsnote von ML bzw. IN wird mit der jeweiligen Prüfungsnote gemittelt, so dass je eine Teilnote in ML und IN entsteht. Das gerundete Mittel der beiden Teilnoten ergibt die Maturnote im SPF. 

 

Was

Berechnung

Maturnote

(TN1+TN2) / 2

Teilnote Teilfach 1 (TN1)

(EN1+PM) / 2

Teilnote Teilfach 2 (TN2)

(EN2+PS) / 2

Erfahrungsnote mit WK1 (EN1 resp. EN2)

(Z4 + WK) / 2

Erfahrungsnote ohne WK2 (EN1 resp. EN2)

Z4

1    falls im entsprechenden Teilfach ein WK besucht wurde

2    falls im entsprechenden Teilfach kein WK besucht wurde

 

 

 

 

 

Schwerpunktfachprüfung in den Profilen A, B und M

Die Prüfung im Schwerpunktfach (SPF) in den Profilen A, B und M setzt sich aus zwei Teilen zusammen, die zwei Fächern zugeordnet sind:

 

Profil A: Im Profil A wird entweder AM oder P mündlich, das andere Fach entsprechend schriftlich geprüft. Die Erfahrungsnoten von AM bzw. P werden mit der jeweiligen Prüfungsnote gemittelt, so dass je eine Teilnote in AM und P entsteht. Das gerundete Mittel der beiden Teilnoten ergibt die Maturnote im SPF. Unabhängig davon zählen die Semesternoten des 4. und 5. Semesters als Erfahrungsnote im Grundlagenfach und werden entsprechend ins Maturzeugnis aufgenommen (Übersicht aller Profile und Fächer).

 

Profil B: Im Profil B wird entweder B oder C mündlich, das andere Fach entsprechend schriftlich geprüft. Die Erfahrungsnoten von B bzw. C werden mit der jeweiligen Prüfungsnote gemittelt, so dass je eine Teilnote in B und C entsteht. Das gerundete Mittel der beiden Teilnoten ergibt die Maturnote im SPF. Unabhängig davon zählen die Semesternoten des 4. und 5. Semesters als Erfahrungsnote im Grundlagenfach und werden entsprechend ins Maturzeugnis aufgenommen (Übersicht aller Profile und Fächer).

 

Profil M: Im Profil M wird sowohl Musiklehre (ML) als auch Instrumentalvorspiel (IN) geprüft. Die Erfahrungsnoten von ML bzw. IN werden mit der jeweiligen Prüfungsnote gemittelt, so dass je eine Teilnote in ML und IN entsteht. Das gerundete Mittel der beiden Teilnoten ergibt die Maturnote im SPF (Übersicht aller Profile und Fächer).

 

 

Was

Berechnung

Maturnote

(TN1+TN2) / 2

TN Teilfach 1

(TN1)

(EN1+PM) / 2

TN Teilfach 2

(TN2)

(EN2+PS) / 2

EF mit WK1

(EN1 resp. EN2)

(Z6+Z7+WK1+WK2) / 4

EF ohne WK2

(EN1 resp. EN2)

(Z6+Z7) / 2

 

1    falls im entsprechenden Teilfach kein WK besucht wurde
2    falls im entsprechenden Teilfach ein WK besucht wurde

Einfluss des WK auf das Maturzeugnis

Da im WK grundsätzlich keine Maturprüfungen geschrieben werden, beschränkt sich der Einfluss des WK auf die Erfahrungsnoten.Falls ein WK einem der Fächer Deutsch, Französisch, Englisch oder Mathematik zugeordnet wird, findet jedoch die mündlicheMaturprüfung in diesem WK statt. Die schriftliche Prüfung findet im Klassenverband statt. Der Einfluss auf die Erfahrungsnote ist in folgender Übersicht dargestellt:

Wahlkurszuordnung

Erfahrungsnote

Beispiele/Spezielles

Abgeschlossenes Fach1

WK

P2, B3, C3, GG, BG/MS

Nichtabgeschlossens Fach

(Z4 + WK) / 2

D4, F4, M4, E5, SPF, G

1    Ersetzt die Erfahrungsnote der Semesterzeugnisse des 3. Jahres.

2    gilt nicht für Profil A à P zählt als SPF à siehe „Nichtabgeschlossenes Fach“

3   gilt nicht für Profil B à B/C zählt als SPF à siehe „Nichtabgeschlossenes Fach“

4   mündl. Maturprüfung findet im WK statt

5   mündl. Maturprüfung findet im WK statt falls E als 5. Prüfungsfach gewählt wurde